Der Veranstalter exklusiver Reisen (u.a. Zigarren-Reisen nach Kuba) und Zigarren-Aficionado Uwe Bergmann aus Hamburg entwarf einen Zigarren-Aschenbecher, den ein Glaskünstler mit seiner eigens entwickelten Glasschmelztechnik zum Leben erweckt hat. Durch verschiedene Vorgänge im Brennofen werden die drei Elemente Glas, Gold und Platin zu einer Einheit verschmolzen und geformt.

In einem speziellen Verfahren werden Glasscheiben mit 24 karätigem Gold und Platin belegt und in einem Brand im Ofen auf dem Glas festgeschmolzen. Nach dem 1. Brand werden die Gravuren und die Malerei zugefügt. Die Scheiben kommen danach wieder in den Ofen, zum 2. Brand, diesmal aber übereinandergelegt. Für den Zigarrenascher werden drei Schichten Glas verwendet. Auf 800°C wird der Ofen eingestellt und die Scheiben miteinander verschmolzen. Nach diesem Brand ist an der Malerei keine Korrektur mehr möglich. Jeder Ascher ist durch seine Handbemalung und durch die Unterschiede, die sich beim Brand ergeben, einzigartig und somit ein Unikat. Nach dem 2. Brand erfolgt die Formgebung in einem 3. Brand. Nach dem schleifen und polieren der Kanten wird die Platte auf eine keramische Form gelegt, die für jeden Ascher speziell neu geformt wird. Die Temperatur sollte jetzt nur so hoch eingestellt sein, daß das Glas weich wird und durch seine Schwerkraft in die Form sinkt.
Sehr wichtig bei Brand 2 und 3 ist die kontrollierte Abkühlung, beide Brände dauern mit aufheizen und abkühlen 2 1/2 Tage.
Man erwartet den Augenblick mit Spannung, wenn die Ofentür geöffnet werden kann. Ist das Meisterstück gelungen, wird es signiert und erhält eine fortlaufende Seriennummer.